Seit einigen Stunden hat mich der heimatlichen Boden wieder!
Von 12 Stunden Zeitverschiebung bin ich sozusagen mit dem Flieger zurueck in die Vergangenheit gereist. Habe den 28.02. mehrere Male erlebt.
Nun ringel ich meine Zehen um gewohnte Stuhlbeine, schaue in fremd vertraute Gesichter und geniesse den Berliner 'Fast Food' Markt. Fuehlt sich eigentlich ganz gut an.
Muss zugeben, dass ich doch etwas Schiss in der Bux ha(tt)be, was das Fremdsein in der gewohnten Umgebung betrifft. Und es nicht nicht ganz ohne. Klar habe ich mich im letzten Jahr veraendert. Auesserlich ein bisschen mehr Farbe, ein wenig mehr Falten - doch vor allem innerlich aufgewuehlt, durcheinander geschmissen, und neu gefestigt. Es ist wirklich so, dass Reisen den eigenen Horizont erweitert, man Dinge mit anderen Augen betrachtet, neu bewertet und aufgeschlossener wird.
Nun realisiere ich, dass Ankommen, nicht wie befuerchtet, ein Prozess des Stillstandes sein muss, sondern der aufgebaute Veraenderungs- und Weiterentwicklungsdrang auch Motivation und Energie fuer einen neuen Anfang sein kann. Das Jahr auf Reisen war fuer mich eine Art Auszeit, ein 'full stop' im Lebens- und Karrierekarusell, Zeit fuer Fragezeichen und es allemal wert.
Ich will nicht sagen, dass ich alle Antworten gefunden habe, waere ja auch langweilig, aber ich weiss nun, wass ich will und was mich gluecklich macht. Wie ich das erreiche? Das werden nun kleine Zwischenstops und Ziele sein, die immer noch Veraenderungen gegenueber offen sind, sich anpassen koennen. Das Leben als Pralinenbox, man weiss nie was man bekommt..
Versuche gerade die ersten Nachtstunden, aufgrund des Jetlags, zu nutzen um meine Traueme als Futter fuer Plaene zu nutzen, realistische Ansaetzen zu schmieden und meine Gedanken zu ordnen.