Frage war: what the fuck have I done on the road?
Von Brisbane ging es ueber Kingeroy nach Rockhampton. Diese Route fuehrte uns durch unglaublich trockenes Hinterland von Queensland. Fast alle Baeche oder gar Fluesse sind ausgetrocknet. Ueberall entzuenden sich kleinere Buschfeuer und die, sonst an Fruechten reichen, Felder sind leer. Die Campingplaetze waren nett und kostenlos. Herausragendes Erlebnis: Die grosse Orange in X, oh mein Gott, schon vergessen, aber in der Naehe von Kingeroy. Rockhampton an sich ist furchtbar, die Bewohner alt und fett. Kein Wunder in der Hautpstadt des Beefs (Rinderfleisch).
Von Rockhampton ging es dann nach MCKay. Auf dem Weg dorthin haben wir unseren besten Campingspot gefunden: Carmilla Beach. Kilometerlanger Strand, Campingbuchten direkt am Meer und das ganze kostenlos! Dort sind wir einzigst zwei Tage geblieben, haben gefischt und relaxt.
In MCKay selbst gibt es nicht so viel zu sehen, aber 80 Kilometer landeinwaerts liegt Eugenella National Park, wo es wunderbare Wasserfaelle und Platypusse zu sehen gibt. Der kaelteste und beste Wasserfall ist bei Finch Hatton. Vielleicht nur 10 Meter hoch, aber das Wasser ist wie Eis, raubt dir den Atem, sobald du reinspringst und deine Haut brennt wie Feuer, sobald du aus dem Wasser in die Sonne steigst. Nicht umsonst der Name: Wheel of Fire. Aber dieses Koerpergefuehl danach ist grossartig! Von MCKay ging es dann ueber Airlie Beach, einem wirklich Touristen- und Pub-ueberladenen kleinen Oertchen am Meer, nach Townsville, von wo aus man landeinwaerts zum Wallaman Waterfall kommt, mit 290 Metern Laenge der groesste Wasserfall Australiens.
Von Townsville ging es dann nach Mission Beach. Einem Oertchen mit tropischen Strand, tuerkisblauen Meer, soweit das Auge reicht und man ist dort fast alleine! Dort haben wir unser Auto zum ersten mal auf dem Parkplatz stehen lassen und sind mit Zelt und Machete durch den Regenwald zu einer kleinen Bucht gewandert, wo weit und breit kein Mensch zu finden war. Alleine im Paradies...Kokusnuesse fallen von den Baeumen und Haie und Dugongs (Wasserkuehe) durchschnorcheln das Meer.
Bis nach Cairns war es dann nicht mehr weit. Noch eine Nacht im Regenwald gecampt und dann wieder Zivilisation, die ich nun geniesse.
Der Strand von Carmilla Beach.







