22. Oktober 2009

Kakadu National Park

Ich muss sagen, dass ich mir vom groessten National Park etwas mehr vorgestellt habe. Er ist gross ja. Aber zu dieser Jahreszeit einfach nur ungemuetlich. Die "Attraktionen", wie Wasserfaelle, Fluesse, Seen und Naturwunder sind einfach nur ausgetrocknet. Sonne und Insekten geben kaum Ruhe und die Luft brennt in den Lungen.
Statt 7 Tage haben wir es nur 3 Tage dort augehalten und sind dann in einen anderen National Park "Litchfield", wo wir einen Wasserfall und endlich Erholung gefunden hatten.
Was einst ein See war, ist trocken. Der Gottverdammte National Park hat kaum Wasser. Die Sonne brennt auf der Haut und die Baeume spenden kaum Schatten...
Etwas anstrengend kann ich nur sagen.
Die echt Plage ist noch nicht mal die Sonne, sondern die Fliegen, die einen in alle Koerperoeffnungen zu kriechen versuchen..
Termitenhuegel, so gross, dat man es kaum glaubt.
Fischen war leider erfolglos. Zu wenig Wasser. Zu wenig Fische. Aber der Sonnenuntergang bei Yellow Water in Kakadu war atemberaubend.
Auf einem kleinen Ausblick bei einer Wanderung durch Kakadu.

Ausblick vom Ubirr Art Side Felsen. Sieht zum ersten Mal gruen aus hier.
In Ubirr findet man ca. 5000 Jahre alte Felsenmalereien von den Aborigines.
Die wenigen ubriggebliebenen Seen, in der Trockenzeit eher kleinen Tuempeln aehnelnd, sind bevoelkert von tausenden Voegeln..
Krokodile gibt es wie Sand am Meer in den Fluessen und Baechen.
Ich muss sagen, dass war das einzigst wirklich schoene: traumhafte Sonnenuntergaenge. Aber: die Sonne geht unter und die Hitze bleibt. Die Fliegen, die dich tag fuer tag umgeben werden abgeloest von Moskitos.

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